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Veraltete Website optimieren für mehr Anfragen

THUMBNAIL -Website optimieren - veraltete Website - Bright Solutions

Du willst deine Website optimieren? Dann hast du wahrscheinlich aktuell das Gefühl, dass deine Website veraltet ist, nicht mehr aussagekräftig deine Angebote und Dienstleistungen darstellt und immer weniger Anfragen liefert.

Der nächste logische Schritt scheint oft ein Website Relaunch oder ein Website Redesign zu sein – das stimmt jedoch nur bedingt.

Erstmal ist es wichtig, dass du erkennst, was genau auf deiner Website veraltet ist, warum sie keine Anfragen mehr liefert und wie eine sinnvolle und klare Strategie aussieht, um deine Ziele (im Marketing und Sales, mithilfe deiner Website) zu erreichen – sei es durch wenige Anpassungen, einen umfassenden Website Relaunch oder ein Website Redesign.

Starten wir also von vorn:

„Ist meine Website veraltet?“

Eine Website kann aus verschiedenen Gründen als veraltet eingestuft werden:

Check 1: Website Aufbau & Web Design

Deine Website blinkt, leuchtet oder zeigt auf mobilen Endgeräten nur abgeschnittene Texte an?

Neben der fehlenden Responsivität können auch veraltete grafische Elemente und Farbschemata eine Website als überholt erscheinen lassen. Zum Beispiel können übermäßige Schatten, Reflexionen oder gar sich bewegende Designelemente das Design veraltet wirken lassen.

Komplexe oder überladene Layouts können zudem die Benutzerführung enorm erschweren – ein Design-Update ist somit in jedem Fall zu empfehlen.

Frühere Designs neigten dazu, zu viele visuelle Elemente und Inhalte auf einer Seite zu platzieren. Dies kann überwältigend wirken und die Nutzer davon abhalten, sich auf wichtige Inhalte oder Calls-to-Action zu konzentrieren. Ein sinnvoller Aufbau priorisiert Klarheit und Benutzerführung, um die Conversion Rate zu verbessern.

Das könnte dich dazu ebenfalls interessieren: Was ist eine gute Conversion Rate? 4 Conversion Rate Benchmarks

Veraltete Websites haben zudem oft komplexe und verwirrende Menüstrukturen, die es schwierig machen, durch die Website zu navigieren. Ein guter Website Aufbau sollte ein einfaches, intuitives Navigationssystem haben, das es den Nutzern ermöglicht, schnell und einfach Informationen zu finden.

Check 2: Webtechnologie

Auch die Verwendung von veralteten JavaScript-Bibliotheken, wie z.B. ältere Versionen von jQuery, oder der Einsatz von Serverseitigen Skriptsprachen und Frameworks, die nicht mehr unterstützt werden (z.B. frühere Versionen von PHP oder ASP.NET), können Probleme bereiten.

Server, die auf veralteter Hardware laufen oder veraltete Sicherheitsprotokolle verwenden, wie TLS 1.0, können sowohl die Sicherheit als auch die Performance beeinträchtigen.

 

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Check 3: Website Content

Inhalte, die nicht den aktuellen Informationen oder Standards entsprechen, können ebenfalls ein Indikator für eine veraltete Website sein.

Beispielsweise können veraltete Kontaktinformationen, Teamvorstellungen von ehemaligen Mitarbeitern, veraltete Produktbeschreibungen oder nicht mehr relevante rechtliche Hinweise wie Datenschutzerklärungen und Impressum auf eine Vernachlässigung hindeuten. Auch fehlende oder veraltete FAQs, die nicht mehr den aktuellen Kundenfragen entsprechen, können ein Problem darstellen und deine Zielgruppe frustrieren.

Wenn dein Unternehmen neue Produkte oder Dienstleistungen anbieten möchte, die im Grunde gar nicht mehr zum aktuellen Aufbau und dem aktuellen ‚Ton‘ der Website passen, fühlt es sich meistens auch so an, als würde man jahrelangen Ballast mit sich tragen.

Check 4: Website SEO und Kompatibilität:

Eine Website, die nicht regelmäßig auf SEO-Anpassungen hin überprüft wird, kann in Suchmaschinen schnell an Sichtbarkeit verlieren. Veraltete SEO-Praktiken wie das Überladen von Keywords, veraltete Meta-Tags oder fehlende Alt-Texte für Bilder können die Positionierung negativ beeinflussen.

Ebenso können inkompatible Elemente, die nicht auf den neuesten Browsern oder Geräten funktionieren, oder die mangelnde Unterstützung für barrierefreies Webdesign (Accessibility), die Nutzbarkeit und damit auch die Auffindbarkeit und Bewertung durch Suchmaschinen beeinträchtigen.

Während sich das alles in jedem Fall negativ auf deine Conversion Rates und dein Unternehmenswachstum auswirken, erhältst du dennoch nicht schlagartig mehr Leads, Anfragen und Kunden, wenn du diese Themen bereinigt hast.

Schauen wir uns daher noch 3 Irrtümer an, auf die du nicht hereinfallen solltest, wenn es um die Optimierung deiner alten Website geht.

Website optimieren: Machst du diese 3 Fehler?

1. Fehlen einer klaren Strategie und Zielsetzung = kein profitabler Funnel

Ein wesentlicher Irrtum, der oft bei der Optimierung von Websites gemacht wird, ist das Fehlen einer klaren Strategie und konkreter Zielsetzungen. Ohne eine definierte Strategie besteht die Gefahr, dass die Optimierungsmaßnahmen ziellos und ineffektiv sind. Es ist entscheidend, vor Beginn des Website Redesigns oder der Website Optimierung klare Ziele zu definieren, wie zum Beispiel die Steigerung der Lead-Generierung, die Verbesserung der Conversions Rates oder die Erhöhung der Nutzerinteraktion.

Ohne klare Ziele werden Ressourcen verschwendet auf Bereiche, die wenig bis keinen Einfluss auf das eigentliche Unternehmensziel haben. Zudem ermöglicht eine gut definierte Strategie eine effektivere Messung und Analyse des Erfolgs der durchgeführten Änderungen.

Die Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein (SMART-Kriterien), um sicherzustellen, dass die Website-Optimierung tatsächlich zu den gewünschten Geschäftsergebnissen führt.

Indem man klare Ziele setzt und eine Strategie entwickelt, die diese Ziele unterstützt, kann man sicherstellen, dass jede Änderung an der Website zur Erreichung dieser Ziele beiträgt und die Investitionen maximale Auswirkungen haben.

Hier erfährst du, wie du über deine Website systematisch mehr Leads, Anfragen und Kunden gewinnen kannst:

Website Relaunch mit System – für mehr Leads, Anfragen & Kunden

 

2. Überbewertung des Designs

Einer der häufigsten Fehler ist die Annahme, dass ein visuell ansprechendes Design automatisch zu einer höheren Conversion führt (spoiler: tut es eigentlich nie).

Während ein attraktives Design zweifellos auch für dein Branding wichtig ist, sollte es nicht zu Lasten der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität gehen. Ein schönes Design, das nicht intuitiv navigierbar ist oder auf mobilen Geräten schlecht funktioniert, nervt deine Zielgruppe und kann Kunden eher abschrecken als anziehen. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Ästhetik und Nutzererlebnis zu finden, wobei die Bedürfnisse und das Verhalten der Zielgruppe immer im Vordergrund stehen sollten.

3. SEO und organischen Content vernachlässigen

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist entscheidend, um deine Sichtbarkeit im Internet zu erhöhen. Das passiert nicht von heute auf morgen und scheint oft mühsamer als es sein müsste – und darum wird optimierter Website Content oft vernachlässigt.

Das Vernachlässigen von SEO bei der Überarbeitung der Websit umfasst sowohl technisches SEO, wie die Optimierung der Ladegeschwindigkeit und Mobilfreundlichkeit, als auch inhaltliches SEO, wie die Verwendung relevanter Keywords und die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte.

Zudem sollte dein Content regelmäßig aktualisiert werden, um Relevanz und Frische zu gewährleisten. Veralteter Content kann nicht nur deine SEO-Performance beeinträchtigen, sondern auch das Vertrauen der Besucher in deine Marke.

Wenn du nicht weißt, was du schreiben sollst, was deine Zielgruppe beschäftigt und interessiert, dann kannst du das systematisch und datengetrieben herausfinden und zur Basis deiner Content-Strategie machen. Mehr dazu erfährst du hier: Content Marketing 1×1: Content Strategie & Content erstellen

 

 

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