Und jetzt erst recht! Ein kurzer 2020 Remote Rückblick

    2020 – ein Jahr voll (böser) Überraschungen, digitalen Herausforderungen und vor allem Neuordnungen. Remote Work, Home Office und New Work Spirit haben in vielen Unternehmen und Teams Einzug gehalten, die sich diese Veränderungen vorher nicht hätten träumen lassen.

    Unser CEO und Flash Hub Founder Manuel Pistner schaut am liebsten nach vorn – in diesem Beitrag blickt er ausnahmsweise für einen Remote Rückblick auf 2020 zurück 😉

     

     

     

    Der nachfolgende Beitrag wurde von CEO & Flash Hub Founder Manuel Pistner verfasst.
    „Jetzt erst Recht!“, denn nun macht die ganze Welt mit :-).
    Genau, ich meine damit Remote Work und Digitalisierung der Arbeit, der Kommunikation und Prozesse – in voller Konsequenz.
    Als wir 2018 mit dieser Strategie gestartet sind und unser gesamtes Unternehmen konsequent auf digitale Arbeit, global verteilte Teams und Remote Work umgebaut haben, haben sich viele gefragt: Was passiert mit Bright Solutions?.
    2020 hat Corona etliche Unternehmen und Teams dazu genötigt, diese Art der Arbeit einmal auszuprobieren. Für manche wurde Neugierde endlich Realität, für andere waren die Sorgen um das „Wie“ weiterhin groß.
    Viele sind erschrocken, wie schnell das alle ging – und wie gut es dennoch funktioniert(e). Gut. Nicht perfekt – das war es auch vor Corona nicht. Und das wird es auch niemals sein.
    Sicher knirscht und kracht es noch an vielen Ecken, gerade was die Art der Kommunikation angeht. Asynchron – klar, auch daran muss man sich natürlich gewöhnen, sonst erlebt man Remote Work, gefesselt in 6-12 Stunden in Video-Calls, als wahren Horror und Effektivitätskiller – und das kann nicht das Ziel sein.

     

    Es gibt noch viele Unklarheiten

    Denn gäbe es mehr Klarheit, würde das Umfeld mehr Fokus für Remote Arbeit und Home Office bieten.
    Hätten Eigenverantwortlichkeit und ergebnisorientiertes Arbeiten einen hohen Stellenwert in Unternehmen, bräuchte es nicht so unendlich viel synchrone Kommunikation, damit die Arbeit funktioniert.
    Aus meiner eigenen Erfahrung liegt hier der Größte Hebel, um Remote Work zur größten Chance für Unternehmen und ihren Teams werden zu lassen.

     

     

    Neben der Tatsäche, dass wir durch Remote-basierte Arbeit nun deutlich schwerer bis gar nicht mehr unsere sozialen Bedürfnisse befriedigen können, so wie es vorher im Büro auf „herkömmlichem Weg“ der Fall war, gibt es zahlreiche neue, aus meiner Sicht grandiose Vorteile.
    Es gibt immer Nachteile. Nichts ist nur gut. Mit welchen Herausforderungen wir bei Bright Solutions durch unsere Remote Transformationen konfrontiert waren, lesen Sie in unserem Beitrag Ein ungeschöntes New Work Beispiel aus der Praxis
    Es gilt, die Errungenschaften den Herausforderungen oder gar Verlusten gegenüberzustellen.
    Für mein Team und mich liegen die Vorteile klar auf der Hand:
    • Deutlich mehr Flexibilität – in der Arbeitsumsetzung und somit für jede einzelne Person
    • Arbeiten von überall – der Arbeitsort wird zum „Kann“ statt zum „Muss“
    • Weniger Pendeln, was den Nerven und der Umwelt zugutekommt
    • Mehr Eigentverantwortlichkeit und Selbständigleit (denn man kann nicht mehr ständig KollegInnen nebenan unterbrechen, wenn man selbst nicht nachdenken oder suchen möchte 😉 )
    • Mehr Zeit für Soziales (Familie, Freunde) in selbstgewählten Pausen und durch das Einsparen des Feierabend-Wegs
    • Weniger „Schnickschnack“ und mehr Fokus auf das Wesentliche (adieu, protzige Bürogebäude, unbequeme Kleiderordnungen, Zeit totschlagen etc.)
    Das ist bei Weitem nicht alles.
    Mit dieser neuen, dezentralen, digitalen und asynchronen Arbeit geht eine völlig neue Tür auf: Virtuelle Teams in der Cloud.
    Ob wir nun per Remote mit KollegInnen aus der eigenen Stadt arbeiten, aus ganz Deutschland, Europa oder gar weltweit verteilt, ist vollkommen egal.

     

    Und es löst eines der größten Probleme, die wir und unsere Kunden (welches Unternehmen eigentlich nicht?) vor Corona hatten: Fachkräftemangel.
    Fachkräftemangel hat nun ein Ende – zumindest für die Unternehmen, die es wollen.
    Und das bedeutet zugleich, schnelleren Fortschritt im Unternehmen und eigenen Team zulassen. Zugriff auf globales digitales Know-How, erheblich mehr Unabhängigkeit, mehr Auswahl an Skills, Know-How On-Demand – das alles regt Wachstum intern und extern an.

    Stolperfallen

    ABER: Wie soll das gehen – mit den ganzen Zeitzonen, den kulturellen Unterschieden, den Sprachbarrieren, DSGVO etc.
    Klar, „so“ geht das nicht.
    So, wie wir es vorher gewohnt waren, zu arbeiten, geht es nicht weiter. Das ist bereits allen völlig klar geworden.
    Die Frage ist nun: Wo lenken Sie Ihre Reise hin? Das kann (oder muss?) sich spätestens seit März 2020 jeder aussuchen.

    Über den Wolken – willkommen in der Cloud

    Erinnern Sie sich noch daran, als das erste Mal von „der Cloud“ die Rede war? Da kamen ähnliche Bedenken auf. Heute, nichtmal 10 Jahren später, heißt es, dass die Unternehmen, die keine Cloud Strategie haben, in fünf bis zehn Jahren nicht mehr zukunftsfähig sind.
    Ich bin davon überzeugt, dass Arbeit nun auch in die Cloud wandert.
    Mit diesem Ausblick und mit der Bestätigung unserer Strategie, die wir 2018 eingeschlagen haben, haben wir das Jahr 2020 konsequent genutzt, um unsere Strategie, ein globales, hoch flexibles, vollkommen digitales Dienstleistungsunternehmen zu werden, weiterzuentwickeln.
    Wir definieren uns und unsere Leistung seit 2018 nicht mehr darüber, wen wir im Team „haben“, sondern darüber, wie attraktiv wir für globale Experten für eine Projektzusammenarbeit sind.
    Darüber, wie gut die Qualität in der Zusammenarbeit bewertet wird und somit für unsere Kunden: Wie schnell wir die richtigen Experten für ein Projekt, ganzgleich für welche Art von Technologie oder Ziel, gewinnen können; wie viel Klarheit und Führung wir bieten können, damit die Ergebnisse entstehen, die dafür sorgen, dass Menschen mit uns zusammen arbeiten wollen – unsere Kunden als auch all unsere festen MitarbeiterInnen und Freelancer.

    Know-how haben vs. nutzen

    2021 starten wir mit einem Team aus 12 festangestellten Teammitgliedern, 132 aktiven Freelancer, ansässig in 51 Ländern und mit Skills in allen gängigen Technologien (Web, Mobile, Cloud) sowie im digitalen Marketing (Facebook, Google, Instagram, LinkedIn Ads, Marketing Funnel, Tracking, CRM etc.).
    Nein, wir „haben“ kein Know-how über alles. Wir wissen vielmehr, wie wir jedes Know-how finden, das benötigt wird und wie wir es in ergebnisorientierten Teams einsetzen, um dieses Know-how für unsere Kunden anwendbar zu machen.
    Der Schlüssel liegt im digitalen und agilen Führen
    Wir führen und coachen unsere Teams und auch unserer Kunden, um mit Technologie und agilen Methoden den gewünschten digitalen Fortschritt gemeinsam zu erreichen.

     

    Hier ein kleiner Ausblick, was auch für Sie nach diesem Corona-Schock in 2020 möglich ist (und den ich Ihnen folgend noch mit Zahlen untermauern werde):
    • Starten Sie Projekte ohne Personalengpässe, ganz gleich in welcher Technologie, ganz gleich in welchem Thema (dies gilt hauptsächlich für digitale Arbeiten).
    • Sie können immer Experten finden, die die Arbeit, die Sie am wenigsten mögen, weil Ihnen vielleicht auch die richtigen Tools oder die richtigen Prozesse fehlen, professionell und gerne machen.
    • Finden Sie motivierte Experten innerhalb von Tagen statt Monaten
    • „Das Know-how haben wir nicht“ gehört der Vergangenheit an. Sie können Know-how immer dann einbringen, wenn Sie sich dessen bewusst sind, was digital möglich ist und z.B. Freelancer mit genau diesem Know-how finden (oder finden lassen).
    • „Wir haben keine Zeit“ kann ersetzt werden durch „ich möchte Arbeit in meinem virtuellen Team verteilen, damit ich mehr Zeit frei bekomme“.
    Arbeit wird anderes – Arbeit wird skalierbar, ortsunabhängig, unabhängig von persönlichen Beziehungen, unabhängig von klassischem Management.
    Es geht nicht mehr darum, MitarbeiterInnen zu „haben“ und sie dann zu „managen“. Es geht darum, für Menschen als Arbeitgeber und Projektpartner zugänglich und attraktiv zu werden – und ihnen Fokus und Klarheit, sowie einen Sinn in ihren Tätigkeiten zu bieten.
    Und zwar auf globaler Ebene und unabhängig von der klassischen Festanstellung.
    Die Arbeit in virtuellen Teams öffnet Ihnen die Tür zu etwas, das die Harward-University „The On Demand Workforce“ nennt und die Stanford University als Flash Teams und Flash Organizations bezeichnet.

    Unsere Zahlen zu 2020

    Hier ein paar Zahlen aus unserem Jahr 2020, die Ihnen zeigen, was ich mit den Chancen aus der Corona-Erfahrung meine:
    • 2020 haben wir mit über 120 Freelancern 51 Digitalprojekte umgesetzt.
    • Ein Team aus 8 Freelancern hat unsere gesamte Infrastruktur in die Cloud migriert – und unser Büro vollends abgeschafft.
    • Unser 100% digitales Marketing-Team aus 6 Teammitgliedern hat 264 Kundenanfragen generiert
    • Unser virtuelles Sales-Team hat 82 Aufträge gewonnen
    • Für unsere Kunden haben wir Leistungen von Konzeption, Marketing Strategie, Digitale Kampagnen, Softwareentwicklung für nahezu alle gängigen Technologien als auch den Betrieb von 24/7 Support Teams rund um den Globus erbracht.
    Was im Jahr 2018, 2019 und Anfang 2020 für viele noch allein für Tech-Unternehmen geltend schien, ist nun für viele zum Arbeitsalltag geworden, ganz gleich, in welcher Branche sie sich befinden: Remote Work funktioniert.
    Jetzt gilt es, in 2021 die Erkenntnisse aus 2020 in einen positiven Arbeitsalltag, in ein effizientes und produktives System zu wandeln.
    Wir freuen uns auf ein Jahr mit digitalem Wachstum, globalen Teams, agilen Methoden, konsequenter Digitalisierung und Projekten ohne Personalengpässe und vor allem darauf, unseren Kunden den gleichen „Durchbruch“ in der digitalen Arbeit zu ermöglichen.
    Daher hoffen wir, dass wir auch Ihnen den Schritt hin zu gelebter digitalen Arbeit zu vereinfachen und freue uns, wenn Sie mit Fragen und Anregungen auf uns zukommen!

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    Das Framework

    Das Framework, nach dem Bright Solutions nun arbeitet und gesteuert wird, um radikale Transparenz, Fairness und Wirtschaftlichkeit zu systematisieren, habe ich unter dem New Work Framework Flash Company veröffentlicht. Ich freue mich, über einen Austausch mit jeder/m, der/die daran Interesse hat, am besten über mein LinkedIn Profil.

     

    Manuel Pistner

    #gerneperdu

     

    Und so fing 2018 alles an ...

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