Die Scrum Methode als Framework

    Was ist Scrum und welche Vorteile bietet die Scrum Methode für die Durchführung von Projekten? Scrum ist eine Form des agilen Projektmanagements, die in den 90er Jahren von Jeff Sutherland und Ken Schwaber entwickelt wurde, um Projekte flexibel und anpassungsfähig zu halten.

    Der Begriff „Scrum“ ist aus dem Rugby entlehnt und bedeutet soviel wie „Gedränge“. Hierbei streben die Spieler, oder in unserem Fall das Scrum Team, auf ein gemeinsames Ziel hin. Ein weiterer Begriff, der im Zusammenhang mit Scrum verwendet wird und ebenfalls aus dem sportlichen Bereich stammt, ist der „Sprint“. Sprints bezeichnen bei der Scrum Methode die einzelnen Entwicklungszeiträume, in der das Scrum Team das jeweilige Projekt-Teilziel erreicht haben soll. Ein Scrum Sprint ist zwischen 2 – 4 Wochen lang und bietet den Vorteil einer effizienten und ergebnisorientierten Arbeitsweise, bei der die Teammitglieder selbstorganisiert handeln.

    Im Gegensatz zu herkömmlichen Projektmanagementmethoden übernimmt der Manager nicht die Verantwortung für das Scrum Projekt, sondern das Scrum Team selbst. Bei der Scrum Methode gibt es unterschiedliche Scrum Rollen, die durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Transparenz, kontinuierliche Verbesserung und flache Hierarchien gekennzeichnet sind.

    Mit Scrum können Projekte effizient und kundenorientiert realisiert werden. Die Methode zeichnet sich prinzipiell durch drei empirische Säulen aus: Transparenz, Adaption und Überprüfung. Durch regelmäßige klar strukturierte Meetings werden mögliche Problemquellen leichter identifiziert und behoben. Diese Methode eignet sich hervorragend für Projekte, die im Vorfeld nicht ausreichend planbar sind und daher maximale Flexibilität erfordern.


    Was ist Scrum?

    Scrum definiert ein flexibles Rahmenwerk zur Erstellung iterativer Produkte beziehungsweise Projekte unter Einbeziehung spezifischer Vorgehensweisen. Die Strategie hat ihren Ursprung in der Softwareindustrie, ist mittlerweile allerdings auch in anderen Branchen eine etablierte Entwicklungs- und Managementmethode. Scrum ist eine Methode mit breit gefächerten Einsatzgebieten, sei es in der Produktentwicklung, im Dienstleistungsbereich oder im Management von komplexen Organisationen.

    Mögliche Anwendungsbereiche der Scrum Methode

    • Automobilbranche
    • Militär
    • IT-Branche
    • Universitäten
    • Schulen
    • Regierungsprojekte
    • Marketingbereich

    Bei einem Scrum Projekt werden komplizierte und flexible Aufgabenstellungen durch das Scrum Team kreativ bearbeitet, um am Ende ein innovatives Produkt mit optimalem Mehrwert für den Kunden zu liefern.

    Scrum ist im Wesentlichen dafür da, die Arbeitsmethoden und Resultate innerhalb des Prozesses transparent zu machen und so weit wie möglich zu optimieren.

    Scrum Methode

    Einige Vorteile von Scrum im Überblick:

    • hohes Maß an Flexibilität, Effizienz und Transparenz
    • simple Methode, die leicht einführbar und umsetzbar ist
    • Probleme können schnell erkannt und verbessert werden
    • hochwertige Produktqualität
    • höhere Kapitalrendite
    • bessere Kundenzufriedenheit durch optimierte Prozesse
    • hohes Maß an Eigenverantwortung des Teams führt zu besseren Ergebnissen
    • wenig Dokumentations- und Administrationsaufwand

    Bei der Scrum Methode arbeiten die sogenannten Scrum Teams in unterschiedlichen Scrum Rollen, auf die wir später genauer eingehen werden. Damit die Methode ihre volle Wirksamkeit entfalten kann, sind einige Faktoren zu beachten. Scrum zeichnet sich durch bestimmte Prinzipien und Werte aus, die als einfache Richtlinien für die Zusammenarbeit im Team verstanden werden sollten. Dazu gehören Mut, Respekt, Fokus sowie die Bereitschaft, selbstverantwortlich und gleichzeitig Teamorientiert zu arbeiten. Durch die Verkörperung der Werte von Scrum übernimmt das Team die gemeinsame Verantwortung für ein erfolgreiches Scrum Projekt.

    Das Ziel des Prozesses ist es, ein einsatzfähiges Ergebnis oder Produkt zu entwickeln, welches als „potenziell versandfähig“ bezeichnet werden und durch den Kunden nach Ablauf der einzelnen Projektphasen(Scrum Sprint) getestet werden kann. Für die Qualitätskontrolle der Fortschritte sind mehrere Faktoren und Handlungsabläufe zu berücksichtigen.

    Ein Scrum Projekt setzt sich aus dem Team und den dementsprechenden Rollen sowie aus sogenannten Artefakten und Ereignissen zusammen. Weiterhin sollen bestimmte Regeln eingehalten werden. All diese Faktoren dienen einem spezifischen Zweck und sind die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Scrum.


    Der typische Ablauf bei der Scrum Methode

    Im Scrum werden sogenannte Ereignisse definiert, die zeitlich befristet sind. Damit wird sichergestellt, dass die Arbeitsprozesse effizient und fokussiert ablaufen. Alle nicht definierten Abläufe werden in diesem Prozess strategisch ausgeschlossen. Ein Ereignis gilt als abgeschlossen, wenn das jeweilige Ziel erreicht ist (“Definition of Done”).

    Mit Hilfe der Ereignisse können die Arbeitsprozesse überprüft und die einzelnen Abläufe angepasst werden.

    Die fünf Scrum Ereignisse im Überblick

    Das Scrum-Framework ist durch fünf Ereignisse gekennzeichnet. Dies sind der Sprint, die Sprintplanung, das Daily Scrum, der Sprint Review und die Sprint Retrospektive.

    1. Ein Sprint ist ein bestimmter Zeitraum, in dem das Scrum Team ein Produkt produziert. Dies kann beispielsweise ein großes Projekt, mehrere kleinere Projekte, eine Reihe von Berichten oder eine Version einer App sein. Jeder Sprint hat ein klar definiertes Ziel.

    2. Die Sprint-Planung wird auch als Sprint Planning Workshop bezeichnet und beschreibt ein Meeting, in dem die während eines Sprints zu erledigende Arbeit festgelegt wird. Während dieses Meetings definiert das gesamte Team klar die Ergebnisse für den Sprint und weist die notwendigen Arbeiten zur Erreichung des Sprintziels zu. Dazu ist eine klare Priorisierung der einzelnen Elemente im Backlog essentiell. Hierbei werden alle wichtigen Informationen im sogenannten Product Backlog festgehalten. Der Product Backlog dient im Scrum Prozess als wichtigstes Werkzeug. Im Sprint Planning Workshop sind alle Scrum Rollen anwesend und planen den Ablauf des ersten Scrum Sprint. Nach dem Sprint Planning Workshop geht das Entwicklerteam in die Umsetzung.

    Im Planning Workshop wird eine erste Aufwandseinschätzung für die erste Arbeitsphase mit Hilfe von Planning Poker durchgeführt. Dabei schätzt das Team mit einem Punktesystem den voraussichtlichen Aufwand des kommenden Sprints ein. Jede User Story beziehungsweise Anforderung wird geschätzt und mit entsprechenden Komplexitätspunkten bewertet. Dieser Wert wird dann in den Sprint Backlog übertragen. Im Nachgang wird gemessen, wie viel Zeit für die Umsetzung eines Punkts benötigt wurde. Im Laufe der Zeit bekommt man eine Vorstellung davon, wie viele Einheiten pro Scrum Sprint machbar sind (diese Metrik wird “Velocity” des Teams genannt). Auf der Basis dieser Erfahrungswerte wird der nächste Sprint geplant.

    3. Der Daily Scrum wird manchmal auch als Stand-Up oder Daily bezeichnet und beschreibt ein 15-minütiges Meeting, welches täglich stattfindet. Hierbei hat das Team die Möglichkeit, sich auszutauschen und eine Strategie für die nächsten 24 Stunden zu entwickeln. Die Arbeit des Vortages wird analysiert, während Aktualisierungen für die an diesem Tag stattfindende Arbeit festgelegt werden.

    Der Scrum Master sollte bei diesen täglichen Treffen idealerweise dabei sein. Teilweise ist auch der Product Owner bei den Daily Scrums anwesend – allerdings ist dieser nicht aktiv am Meeting beteiligt. Er hört nur zu und entscheidet, ob irgendwelche Nachbesserungen im Backlog vorgenommen werden müssen.

    Das Ziel des Daily Scrum ist es, Klarheit über den aktuellen Fortschritt zu bekommen und zu sehen, ob jemand eventuell Hilfe braucht oder ob es gegebenenfalls irgendwelche Stolpersteine im Prozess gibt. Es dient der Feinjustierung und stellt die Frage ins Zentrum, wie die Zusammenarbeit sinnvoller gestaltet werden kann. Das Ziel ist nicht, einen Projektstatusbericht abzugeben. Dies geschieht erst beim Sprint Review.

    4. Der Sprint Review findet nach dem Ende eines Sprints statt. Während der Überprüfung der Ergebnisse erklärt der Product Owner, welche geplanten Arbeiten während des Sprints entweder durchgeführt wurden oder nicht. Das Team präsentiert die abgeschlossenen Arbeiten und tauscht sich darüber aus, was gut gelaufen ist und wie Probleme gelöst wurden. Es kann auch sein, dass die Stakeholder beim Sprint Review dabei sind. Der Product Owner gibt Feedback und entscheidet, ob die Aufgabe als erfolgreich abgeschlossen gilt (Definition of „Done“). Die Ergebnisse des Sprint Review werden im Backlog festgehalten.

    5. Die Sprint Retrospektive findet nach einem Sprint statt und bietet dem Team die Möglichkeit, die Arbeitsprozesse während des vorherigen Sprints zu analysieren und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Der gesamte Prozess wird hierbei evaluiert und im Backlog festgehalten.

    Was ist ein Sprint?

    Den äußeren Rahmen der einzelnen Ereignisse geben die Sprints vor. Sie bilden das Herzstück von Scrum und somit einen klar definierten Rhythmus im Projekt.

    Der Entwicklungszeitraum eines Projekts wird in Sprints unterteilt. Der erste Sprint ist der „Setup Sprint“ und der letzte Sprint ist „Final Sprint“. Während jedes Sprints entwickelt das Team bestimmte Features sowie User Stories und behebt Fehler basierend auf den Kundenprioritäten, die als „das Ziel“ bezeichnet werden. Ziel eines Sprints sollte immer sein, ein auslieferbares Produktinkrement bereitzustellen.

    In der Regel ist das vorgegebene Zeitfenster für einen Sprint 1-2 Wochen. Je nach Projektumfang kann es allerdings auf 3 bis maximal 4 Wochen verlängert werden. Ein einwöchiger Sprint wird beispielsweise für Wartungsprojekte, Fehlerbehebungen von Releases oder bei Projekten mit häufig wechselnden Anforderungen empfohlen. Es hängt vom Projekt und der Teamorganisation ab, welche Dauer am besten passt.

    Ein Sprint stellt den ausschlaggebende Faktor dar, warum der Scrum Prozess als agile Projektmanagementmethode gilt. Zwischen den einzelnen Sprints werden immer wieder Verbesserungen und Anpassungen vorgenommen.

    Am Anfang steht die Produktplanung, beziehungsweise die Sprintplanung. Hier werden die groben Richtungsziele festgelegt. Außerdem wird entschieden, wie viele Sprints voraussichtlich benötigt werden und was die Zwischenziele der einzelnen Sprints Sprints sein könnten. Wenn es sich beispielsweise um 10 Sprintphasen á 2 Wochen handelt, steht am Anfang noch nicht fest, was genau während des 6. oder 7. Sprints passiert. Das ist der Unterschied zum klassischen Projektmanagement, denn hier ist der gesamte Prozess bereits am Anfang klar durchgeplant. Die Details werden immer am Anfang des jeweiligen Sprints aufgrund der Ergebnisse des vorangegangenen Sprints geplant.

    Was ist das Ziel eines Sprints?

    Jeder Sprint muss ein klares Ziel haben. Es ist dafür da, dem Team eine Orientierung über die Arbeitsprozesse zu geben und Klarheit über das betreffende Produktinkrement zu verschaffen. Das Ziel wird während der Sprint-Planung festgelegt und dient als verbindendes Element der einzelnen Teammitglieder. Das Sprintziel ist während des gesamten Prozesses der ausschlaggebende Faktor im Sprint-Backlog. Wenn sich im Laufe des Prozesses herausstellt, dass der Arbeitsaufwand dem im Backlog festgelegten Erwartungen nicht gerecht wird, tritt das Team mit dem Product Owner in Kontakt und kann ein neues Ziel aushandeln.

    Parallele Sprints in Scrum

    Sprints können sich überlappen, wenn in getrennten Teams beispielsweise für Design, Konzeption, Back End und Front End gearbeitet wird. Hierbei kann die Arbeit an dem nächsten geplanten Sprint bereits beginnen und Entwicklungsausfälle können somit vermieden werden. Während der Kunde (oder der Product Owner) die Ergebnisse des aktuellen Sprints überprüft oder akzeptiert, arbeitet das Team im nächsten Sprint weiter an den Themen.

    Ein weiteres Beispiel ist die Arbeit am Backend im CMS. Die Arbeit daran kann in einem eigenen Sprint erfolgen, während gleichzeitig das Frontend von einem anderen Team bearbeitet wird. Die beiden Sprints laufen parallel zueinander ab. Dies ist ein komplexeres Modell und schwieriger zu verwalten. Es gibt den Teams jedoch die Möglichkeit, die Ergebnisse schneller und mit weniger Ausfallzeiten zu liefern.

    Ein drittes Beispiel ist die Arbeit mit Teams von mehr als 7 Entwicklern. Hierbei sollte die Arbeit in kleinere Teams aufgeteilt werden, um effizientere Ergebnisse zu erzielen. Beide Teams liefern in 2-wöchigen Iterationen, aber sie haben jeweils ihre eigene Aufgabenstellung. In diesem Fall sollten die Sprints abgestimmte Liefertermine haben.


    Die drei Scrum Artefakte

    Scrum Artefakte umfassen den Product Backlog, den Sprint Backlog und die Product Inkremente. Sie beschreiben die während der Sprints durchgeführten Tätigkeiten.

    1. Der Product Backlog

    Der Product Backlog ist eine vollständige, geordnete Liste aller Produktanforderungen und dient als einzigartige Referenz für alle notwendigen Produktänderungen. Der Product Owner überwacht den Product Backlog, einschließlich der Art und Weise, wie er dem Team zur Verfügung gestellt wird.

    Der Product Owner und der Rest des Teams arbeiten zusammen, um den Product Backlog zu überprüfen und bei Bedarf Anpassungen bzgl Inhalt und Prioritäten vorzunehmen, wenn sich die Produktanforderungen ändern und weiterentwickeln. Der Produkt Backlog kann beispielsweise ein zentrales System oder eine Exceltabelle sein und dient als wichtigste Informationsquelle während des Scrum Prozesses.

    Der Product Backlog ist der langfristige Plan, in dem alle Ziele, Anforderungen und User Stories festgehalten werden. In ihm ist auch der Sprint Backlog und das Produktinkrement enthalten.

    2. Der Sprint Backlog

    Der Sprint Backlog ist eine Liste aller Elemente aus dem Product Backlog, die während eines Sprints bearbeitet werden sollen. Der Sprint Backlog wird zusammengestellt, indem Elemente aus dem Product Backlog so lange priorisiert werden, bis das Team auf der Basis der Story Punkte pro Anforderung im Backlog sieht, dass es seine Kapazität für die nächste Sprintphase erreicht hat. Gemäß dem selbstorganisierenden Scrum Framework basierend auf den Fähigkeiten und Prioritäten werden die einzelnen Aufgaben im Sprint Backlog festgehalten.

    3. Das Produktinkrement

    Ein Produktinkrement ist die Summe der während eines Sprints geleisteten Produktarbeit, kombiniert mit allen in früheren Sprints geleisteten Arbeiten. Das Ziel eines Sprints ist es, ein “Shippable Product Increment” zu produzieren, wobei es dem Scrum-Team obliegt, sich darüber zu einigen, was den „Done“-Status eines Sprints definiert. Hierbei müssen sich alle Teammitglieder auf eine Definition einigen und sie nachvollziehen können (die “definition of done” einzelner Anforderungen im Backlog müssen erfüllt sein).
    Das Wesentliche ist folgendes: Scrum ist ein Framework, welches von den Teams verwenden wird, um die Arbeit gemeinsam zu erledigen.


    Die drei Kern-Rollen bei Scrum

    Das Scrum-Framework wird durch drei Kernrollen definiert: das Entwicklungsteam, den Scrum Master und den Product Owner.

    Der Product Owner

    Der Product Owner ist eine wesentliche Schlüsselrolle im Scrum Prozess. Er trägt die Verantwortung dafür, was am Ende herauskommt und sorgt dafür, dass die Anforderungen der Stakeholder optimal erfüllt werden. Er ist für die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien verantwortlich, also mit Interessenten, Anwendern, Kunden, dem Management und dem Entwicklungsteam. Der Product Owner ist immer eine einzelne Person und kein Komitee. Obwohl er bei seinen Entscheidungen auf die Empfehlungen der anderen Teammitglieder zurückgreifen kann, fällt er die endgültigen Entscheidungen letztlich selbst.

    Das Entwicklerteam

    Das Entwicklungsteam besteht aus einer Gruppe von Experten, die selbstorganisiert zusammenarbeiten, um die gewünschten Produkte zu liefern beziehungsweise Anforderungen zu erfüllen. Trotz des Titels „Entwicklung“ und des Software-Hintergrunds von Scrum können diese Produkte alles umfassen und schließen auch Dienstleistungen mit ein.

    Der Scrum Master

    Der Scrum Master ist der Moderator des Teams und dafür verantwortlich, dass alle Teammitglieder den Theorien, Regeln und Praktiken von Scrum folgen. Er sorgt dafür, dass das Scrum Team alles hat, was es braucht, um seine Arbeit abzuschließen. Der Scrum Master kümmert sich darum, dass die Prozesse einwandfrei ablaufen und arbeitet daran, alle Hindernise aus dem Weg zu räumen, die den Scrum Prozess behindern oder die Produktentwicklung gefährden könnten. Er sorgt dafür, dass alle Teammitglieder die Scrum Rollen leben und die Scrum Pozesse genutzt werden. Der Scrum Master sorgt dafür, dass alle Meetings und Termine stattfinden und findet heraus, welche Probleme es gibt und was verbessert werden kann.

    Weitere Rollen im Scrum Prozess sind die sogenannten Stakeholdergruppen, die beispielsweise aus Kunden, Anwendern und/oder dem Management.


    Kommunikation in Scrum

    Bei der agilen Entwicklung nach Scrum geht es um eine verbesserte Kommunikation und um kontrollierbare Kommunikationskanäle. Jedes Projekt braucht einen klaren Kommunikationsplan. Hier wird geklärt wann welche Meetings stattfinden, worum es bei diesen Treffen gehen soll und wer anwesend sein soll. Außerdem muss feststehen, was das Thema des Meetings ist, wie lange es dauert und wo es stattfinden kann. Hierbei kommt nicht nur das klassische Büro infrage, sondern es werden auch digitale Tools wie Google Hangouts, Skype oder Zoom verwendet. Die Kommunikation ist deshalb von ausschlaggebender Bedeutung, um größtmögliche Transparenz unter den Beteiligten herzustellen. Außerdem stellt eine glasklare Kommunikation sicher, dass alle Verantwortlichkeiten geklärt sind. Der Kommunikationsplan ist ein Teil Ihres Projektmanagement-Plans. Übliche Meetings sind das Daily Meeting und das Weekly Meeting.


    Fazit

    Damit Scrum erfolgreich eingesetzt werden kann, ist ein perfektes Zusammenspiel und die genaue Einhaltung des Regelwerks von ausschlaggebender Bedeutung. Scrum ist eine Methode, die ein hohes Maß an Offenheit und Selbstverantwortung von allen Beteiligten abverlangt. Vor allem der Scrum Master muss eine starke Persönlichkeit haben und darauf achten, dass Scrum lebendig bleibt und alle ihre Rollen ausfüllen. Wenn darüber hinaus noch die Werte stimmen und alle Regeln beachtet werden, kann Scrum eine wunderbare und flexible Methode sein, um den rasant wachsenden und sich verändernden Anforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Produkte beziehungsweise Projekte können mit maximalem Mehrwert effizient und Kundenorientiert geliefert werden. Scrum bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber dem klassischen Wasserfallmodell im Projektmanagement. Dafür ist allerdings die Bereitschaft und Offenheit für agile Vorgehensweisen bei allen Beteiligten ein ausschlaggebender Faktor.

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