Projekt in Schieflage? Rettung kommt aus Brasilien, Bulgarien, oder Bangladesch

    Deadline gerissen. Budget gesprengt. Qualitätsansprüche begraben. In Ihrem Ohr nur noch ein gurgelndes Geräusch: der Projekterfolg, wie er trudelnd im Abfluss verschwindet.

    Seien wir ehrlich. Wer in der Softwareentwicklung oder im Marketing arbeitet, kennt das.
    Der Misserfolg hat verschiedene Ursachen: der Projektumfang war nicht klar genug definiert, zu viele Prozesse laufen gleichzeitig, die Termine waren sowieso unrealistisch.

    Irgendwann fliegt alles in einem roten Feuerball in die Luft.

    Sobald sich dann der schwelende Klumpen abkühlt, beginnt die Autopsie. Alle suchen nach einer Erklärung, was schiefgelaufen ist.

    Und am Ende des Tages, wenn sich der Rauch verzogen hat, kommt immer dieselbe Antwort zum Vorschein: die falschen Leute, zur falschen Zeit, für das falsche Projekt.


    Every business is a people business

    Letzten Endes gibt eben immer der Faktor Mensch den Ausschlag.

    Softwareentwicklung ist mehr als Code zu schreiben. Ein Haus zu bauen ist mehr, als Pläne zu zeichnen und Steine aufeinander zu schichten. Um Personal zu motivieren und bei der Stange zu halten, genügt es nicht Gehälter zu zahlen und kostenloses Wasser in die Küche zu stellen.
    Die Faktor-Mensch-Gründe warum Projekte fehlschlagen sind vielfältig:

    • entweder ist das Team zu klein,
    • oder die Mitglieder verfügen über die falschen Skills;
    • der Koordinationsaufwand ist zu groß: zu viele Meetings und zu wenig Zeit zum Coden;
    • der Projektumfang ändert sich ständig und Sie sind nicht in der Lage, das Team dem scope creep flexibel anzupassen.

    Die Hauptursache für all das ist ein böses Schreckgespenst, welches in Deutschland umgeht: der Fachkräftemangel!

    Laut Branchenverband Bitkom gab es 2018 in Deutschland 82 000 offene IT-Stellen. 2017 waren es noch 55.000. Ein Anstieg um 49 Prozent. Oft dauert es Monate, eine offene Position zu besetzen – wenn überhaupt.
    Das Resultat dieser Entwicklung ist gruselig: laut dem Chaos Report der Standish Group, wurden 2015 von mehr als 50,000 Softwareprojekte:
    · 19 % abgebrochen.

    • 52 % gerieten in Schieflage (wurden abgeschlossen, aber zu spät, zu teuer, mit weniger Ergebnis als ursprünglich versprochen).
    • Nur 29% enden on-time, on-budget und mit zufriedenstellenden Resultaten.

    Seufz. Was sollen Marketing Manager, Product Owner und Projektmanager also tun? Sich in einer Ecke hinter dem Ofen zusammenrollen?
    Ganz im Gegenteil. Die Antwort ist: raus in die Welt!

    Während in Deutschland und anderen Ländern qualifizierte Mitarbeiter seltener sind als ein rosa Einhorn, sagen neue Schätzungen, dass es weltweit etwa 23 Millionen Softwareentwickler gibt.
    Dreiundzwanzig Millionen? Da muss doch was gehen!
    Tut es auch.


    Die Lösung: virtuelle Arbeit Flash Organizations

    Was sind Flash Organisationen? Ich fange damit an, was sie nicht sind.
    Es geht nicht um simples Crowdsourcing, wo einzelne Leute vordefinierte, modulare Aufgaben remote erledigen, die danach zu einem größeren Ganzen zusammengefügt werden.

    Es ist aber auch nicht dasselbe wie Outsourcing. Outsourcing verlagert die Probleme nur. Ob Offshore oder Nearshore, das klassische Outsourcing Team ist irgendwo lokal zu Hause und kämpft daher mit denselben Problemen wie Ihr lokales Team in Frankfurt, München, Hamburg, oder Berlin: Leute werden krank oder finden eine neue Herausforderung und nehmen wertvolles Wissen und Vertrauen mit sich. Sie können nicht oder nicht schnell genug ersetzt werden.
    Und schon liegt das Projekt auf der Seite.

    Flash Organisations sind etwas anderes. Sie sind Teil der digitalen Revolution.

    Das Internet und digitale Tools zur Zusammenarbeit machen es möglich, dass ganze Projektteams als sogenannte distributed teams funktionieren. Kein zentrales Büro, jeder entscheidet, wo er oder sie arbeitet. Sowohl geographisch (zumindest theoretisch von Australien bis Zypern), als auch organisatorisch: im Home-Office, im Coworking Space oder auch im Coffee-Shop um die Ecke.

    Das Besondere dabei: es gibt eine Teamstruktur losgelöst von einzelnen Individuen, die aber die notwendigen Rollen im Projekt definiert. Alles wird so organisiert, dass komplexe, gegebenenfalls weiter entwickelbare Ergebnisse erzielt werden.

    Die so geschaffene Organisation sieht zwar auf den ersten Blick aus wie ein klassisches, statisches Organigramm. Ist es aber nicht.
    Eine Flash Organisation atmet ein und aus: neue Experten nehmen bestimmte Rollen an, andere verlassen die Organisationsstruktur. So rekonfiguriert sich die Flash Organisation permanent in Abhängigkeit der Ziele, für deren Erreichung sie existiert.

    Und das Beste daran: diese Art virtueller Teams erzielt bessere Ergebnisse zu geringeren Kosten als die traditionelle Agentur vor Ort.

    Und noch mal: dieses kleine Wunder geht zurück auf den Faktor Mensch. Wenn wir von der Zukunft der Arbeit sprechen, dann sprechen wir von Zusammenarbeit in virtuellen Teams. Immer mehr Toptalente entscheiden sich dafür, als Freelancer zu arbeiten. Die zeitliche – und für viele auch die räumliche – Flexibilität, ist für diese Fachkräfte der entscheidende Faktor.

    Das bedeutet einerseits, dass ein remote worker hoch motiviert ist und deshalb effizienter und loyaler. Außerdem wird die crowd, der weltweite Pool von Experten, zunehmend zu dem Ort, wo die heiß begehrten Fachkräfte überhaupt noch zu finden sind.


    Funktioniert sowas wirklich?

    Ich kann buchstäblich hören, wie Zweifel an Ihnen nagen. Mein Projekt einem virtuellen Team überlassen, das in der ganzen Welt zerstreut ist?
    Wie soll ich jemandem vertrauen, den ich noch nie gesehen habe? Überhaupt, wie sollen die Team-Mitglieder flüssig miteinander kommunizieren? Wie soll ich die passenden Talente und Skills finden und überprüfen? Sind die Projektdaten sicher? Das klappt doch nie!

    Doch, klappt. Vor einem Jahr habe ich es auch nicht wirklich so kommen sehen. Aber wir haben die Nuss geknackt. Wir haben gezeigt, das Flash Teams schneller, besser und günstiger sind.

    In meinem nächsten Post trete ich den Beweis an und erkläre das Was, Wie und Wo. Und wie Sie mit Virtual Teams as a Service (VTaaS) Ihre Projektsorgen hinter sich lassen.

    Falls Ihnen das zu vollmundig klingt: Warten Sie es ab. Seeing is believing!

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