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Nico Sonnenberg gewinnt weltweit größten Firmenlauf

Nico Sonnenberg führt das Feld an beim JP Morgan Run 2017
16.06.2017 - 15:08 von Sarah Pistner

Am 13. Juni fand in Frankfurt mit mehr als 63.700 Teilnehmern der größte Firmenlauf der Welt und gleichzeitig das größte Laufevent Europas statt: die J.P. Morgan Corporate Challenge.

Bei Laufevents gibt es immer zwei Arten von Teilnehmern: Für den einen steht die eigene sportliche Leistung im Mittelpunkt, für den anderen ist es primär ein Anlass, mit Freunden und Kollegen einen schönen Abend in sportlicher Atmosphäre zu verbringen – welche Zeit am Ende als Ergebnis hinter dem eigenen Namen steht, ist dabei egal.

 

Unser Team zum ersten Mal beim J.P. Morgan Run

Unser Mitarbeiter Nico Sonnenberg gehört als Laufprofi natürlich zu der ersten Gruppe von Läufern. Nachdem er bereits dreimal in Folge den Darmstädter Firmenlauf gewonnen hat, kam im Team die Frage auf, warum er eigentlich nicht beim J.P. Morgan Run an den Start geht. Gute Frage eigentlich, den Lauf hatten wir als Darmstädter Unternehmen bisher einfach nicht als Firmenlauf auf unserem Zettel.

Nach kurzer Rücksprache mit seinem Trainer, der Lauf darf natürlich seinen Trainingsplan für die Saison nicht negativ beeinflussen, stand Nico auch schon als Top Läufer auf der Starterliste und bekam die Genehmigung, ganz vorne zu starten. „Der Lauf letztes Jahr war echt schnell, ich habe mir von meinem Trainer die Erlaubnis geholt, 100% im Wettkampfmodus zu laufen“, Nico kurz vor dem Lauf.

Neben Nico, der mit dem Ziel einer Platzierung auf dem Treppchen in den Lauf startete, haben auch Linda, Joe und Manuel P. teilgenommen. Simon gehört als Mitarbeiter von MyFoam.net, einer Ausgründung aus einem unserer Projekte, auch zu unserem Team und ging an den Start. Sophie war als Fan mit vor Ort und hat unser Team an der Strecke unterstützt. Alle waren gespannt auf das Erlebnis, gemeinsam mit mehr als 63.700 Läufern durch Frankfurt zu laufen. Auch das Wetter spielte mit und es waren optimale Bedingungen.

 

Was unser Team ausmacht?

Vor dem Lauf zeigte sich wieder der Zusammenhalt im Team. Neben vielen gedrückten Daumen im Darmstädter Büro für unsere Läufer meldete sich am Nachmittag sogar Nadine aus ihrem Urlaub in unserem Team Chat:

"An alle JP Läufer viel Erfolg heute. Ihr rockt das! Zur Unterstützung trage ich heute auch das BS Trikot :) Viele Grüße aus Italien, Nadine"

 

Start für die Top Läufer

Um 19h gab Katarina Witt, ehemalige Eiskunstläuferin, den Startschuss für die 25. J.P. Morgan Corporate Challenge. Früh fanden sich ca. zehn Läufer zu einer Gruppe zusammen, die mit einem schnellen Tempo in den Lauf gestartet sind. Nico setzte sich zu Beginn an die Spitze dieser Gruppe und verkleinerte sie durch Tempoverschärfungen immer weiter, sodass die Spitzengruppe schließlich aus vier Läufern bestand.

 

Tempoverschärfung, Temporeduzierung, Straßenseitenwechsel

Die vier Herren boten den Zuschauern ein spannendes Rennen, geprägt von Taktik. Gerne hätte Nico die Führungsarbeit frühzeitig abgegeben, aber egal wie er lief, keiner seiner Verfolger wollte an ihm vorbeigehen – nachvollziehbar, ist der Lauf vorneweg schließlich sowohl mental als auch körperlich anstrengender. Verfolger können sich am Vordermann orientieren, im Windschatten laufen und müssen „einfach nur dranbleiben“ – mental ein großer Vorteil.
Der erste Läufer muss ständig kontrollieren, ob er im richtigen Tempo unterwegs ist und vor allem auf dem letzten km extrem wach sein, damit keiner der Verfolger – die alle keine 5km im Wind in den Beinen haben – auf den letzten hundert Metern durch einen Sprint davonziehen kann.

Selbst mit einer Reduzierung des Tempos von mehr als 30 Sekunden auf einem km und einem zeitraubenden Wechsel quer rüber auf die andere Straßenseite konnte Nico keinen seiner Kontrahenten provozieren, sich an die Spitze zu setzen.

Erst 1700m vor dem Ziel sorgte Marco Wernsdörfer (Polizei Bayern) über 1000m für eine Tempoverschärfung in der Gruppe.

 

Kein Grund für Nervosität

Selbstsicher, da er aktuell sehr gut in Form ist und den stärksten Endspurt in dieser Gruppe hat (Läufer auf diesem Niveau kennen sich), ließ Nico hier nicht abreißen. Bei der Anzeige "700m bis zum Ziel" setzte er zum langgezogenen Endspurt an, mit dem er seine Führung bis ins Ziel retten konnte.

Der mentalen Belastung, über den Großteil der Strecke „der Gejagte“ zu sein, war Nico an dem Tag dank seiner guten Trainingsform gewachsen.

Nach 16:41 erreichte Nico als Erster das Ziel und darf sich nun Sieger des weltgrößten Firmenlaufs 2017 nennen!

Unser gesamtes Team fieberte mit und im Team Chat brandete Jubel auf, als zu lesen war: "Wir haben den Sieger des J.P. Morgan Runs im Team!!!!!" Das wird beim nächsten Team Event gemeinsam gefeiert.

In diesem Video können Sie ab Minute 1:41 Nicos Lauf verfolgen:

 

Linda, Joe, Simon und Manuel warten noch immer

 

  

Nico war bereits seit 20 Minuten im Ziel, da standen die anderen Bright Solutions Läufer noch im Startbereich. Nach mehr als 1,5h warten in der Startaufstellung ging es nun auch endlich für sie los. Nachdem alle den Lauf erfolgreich beenden konnten, war man sich einig: „Das war echt ein Erlebnis!“ Die Dimensionen dieses Laufs zeigten sich gut bei den Verpflegungsständen:

Leider hat unser Team es zeitlich nicht pünktlich zur Siegerehrung von Nico geschafft – der einzige Wermutstropfen an diesem Abend.

  

Während Nico den Reportern nach der Ehrung Interviews gab, kämpften sich unsere anderen Läufer durch die Menge Richtung Tribüne. Die Siegerehrung zu verpassen, heißt ja aber nicht, nicht gemeinsam auf den Sieg und einen tollen Abend unter Kollegen anstoßen zu können. Das wurde dann ganz stilecht in der S-Bahnstation nachgeholt.

 

Nico nach dem Lauf

Zum Abschluss lassen wir den Mann des Tages sprechen:

„Firmenläufe machen mir riesigen Spaß. Mein Alltag besteht aus zwei verschiedenen Welten, die an 364 Tagen des Jahres parallel laufen. Beim Firmenlauf verbinden sich diese Welten und ich kann meine große Leidenschaft fürs Laufen mit meinen Kollegen teilen. Den Abend nach so einem Lauf gemeinsam mit meinen Kollegen zu verbringen, die ich sehr schätze, ist schon was Besonderes. So ein Gefühl hat man bei normalen Wettkämpfen nicht.“

 

 

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