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Macoun 2014 - Rückblick

01.10.2014 - 15:27 von Sarah Pistner

Vom 27.09. bis 28.09.2014 fand in Frankfurt am Main die diesjährige Macoun statt. Hierbei handelt es sich um die größte iOS- und OS X-Entwicklerkonferenz im deutschsprachigen Raum. Zwei Tage lang drehte sich alles rund um das Programmieren von Macs, iPhones und iPads.
Aus unserem Team haben Thorsten Blank und Sven Weidauer teilgenommen und schildern hier ihre persönlichen Eindrücke:

Thorsten Blank - Projektmanager

Wenn man die Macoun mehrere Jahre besucht kann man sich auf verschiedene Dinge verlassen, die jedes Jahr ritueller Bestandteil der Konferenz sind. Es gibt gute Verpflegung mit Kuchen und Abendbuffet, die Entwicklung der Frauenquote wird stolz präsentiert (dieses Jahr von 3% auf 4,2% gestiegen) und in der Keynote wird eine Push Notification versendet um zu testen, wer sein iPhone lautlos gestellt hat und wer eben nicht.
Es sind die vielen Kleinigkeiten, die zeigen, dass die Konferenz aus Überzeugung und Spaß an der Entwicklung veranstaltet wird.

Zwei Themengebiete sind mir dieses Jahr besonders im Programm aufgefallen. Viele befassten sich mit dem Thema Swift, der neuen Programmiersprache von Apple. Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander, ob Swift nun Fluch oder Segen für uns Entwickler sein wird. Doch ob man Swift mag oder eher am bisherigen Objective-C hängt, die Entscheidung welche Programmiersprache man in Zukunft einsetzt, hat Apple uns bereits abgenommen. Denn mittelfristig wird Swift als neue Sprache Objective-C ersetzen.
Weiterhin hoch im Kurs stand das Thema Datenschutz, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisiert wurde. Während es in einem Vortrag vorrangig darum ging, wie man feststellt ob man sich unsicher im Netz bewegt oder nicht, konnte man in späteren Sessions Tipps erhalten, was man tun kann um Software sicherer zu gestalten. Hier wurde an einigen Stellen auf das Bundesdatenschutzgesetz verwiesen, was einen Bezug von Paragraphen zu Implementierung etwas anschaulicher werden lies.

Besonderes Highlight 2014 war eine Apple Ausstellung. Wer schon immer mal einen Mac bedienen wollte, aus einer Zeit vor Swift, Touch-Gesten und Flaschen mit Schraubverschluss, der konnte das hier tun.

2015 wieder auf die Macoun? Unbedingt, und ich kann Sie nur jedem weiter empfehlen, ob hauptberuflicher iOS/OS X Entwickler oder Hobby-Programmierer.

 

Sven Weidauer - Softwarearchitekt

Die Macoun dieses Jahr war wieder ein gelungenes Event. In den Vorträgen wurde gut über die Grundlagen der Neuerungen in iOS 8, wie z.B. HealthKit, SceneKit und die neue Programmiersprache Swift, informiert. Super spannend finde ich wie das Thema Swift die Entwicklergemeinde polarisiert. Meiner Meinung nach hat es sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber Objective-C. Drumherum wird allerdings wohl kein ernsthafter Mac- oder iOS-Entwickler kommen und ich freue mich schon darauf, es in echten Projekten ausprobieren zu können.


Auch die Vorträge über altbekannte Themen wie Threads und Bezier-Pfade waren interessant, obwohl ich nichts neues daraus mitnehmen konnte. Natürlich geht man dort nicht nur wegen des Vortragsprogramms hin, sondern auch um sich mit anderen Entwicklern auszutauschen. Dazu hat man in den Pausen zwischen den Vorträgen bei Kaffee und Kuchen oder auch auf der Party mit Buffet am Samstag Abend genügend Gelegenheiten.

Ich freue mich schon auf die nächste Macoun 2015.

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