Meist steht Anfangs eine Idee, eine Vision einer App die zu einem Konzept geformt wird. Doch wie wird aus diesem Rohmaterial eine App und was passiert wenn diese App ihren Weg auf den Markt gefunden hat?
Eine App muss entwickelt werden. Dieser Prozess deckt jedoch nur einen Teilbereich ab, der aus einer App ein erfolgreiches Produkt macht. Folgende Bereiche gilt es zu bewerten und abzudecken:
- Entwicklung
- Markt
- Vertrieb
- Marketing
- Kundenservice
- Lokalisierung
Diese Punkte bezeichne ich als die sechs Säulen einer erfolgreichen App Entwicklung, die es abzudecken gilt. Ihre Gewichtung gilt es von Fall zu Fall abzuwägen. Maßnahmen zu ihrer Stabilisierung laufen parallel und sollten nicht als isolierte Aufgaben gesehen werden.
Hinzu gesellt sich die Weiterentwicklung der App. Befindet sich eine App erst mal auf dem Markt, sollte sie sich stets weiter entwickeln. In diesem Zyklus gilt es die Säulen stets neu zu Bewerten, damit sie stabil bleiben.
Entwicklung
Die Entwicklung umfasst Design, Programmierung, Dokumentation, konzeptionelle Arbeiten und Auswahl der erforderlichen Technologien. Sie stellt also den eigentlichen Entstehungsprozess des Produkts dar.
Markt
Man sollte sich immer die Frage stellen:
„Gibt es jemanden, der meine App braucht?“
oder
„Kann ich erreichen, dass jemand meine App braucht?“
Dabei kann eine Marktanalyse helfen, die prüft, ob es bereits ein ähnliches Produkt gibt und wenn ja, was das eigene Produkt besser macht, als die Konkurrenz.
Vertrieb
Apps machen uns den Vertrieb sehr einfach. App Store und Android Market übernehmen die Aufgabe des Verkaufs zu einem Großteil für uns. Die Mitgliedschaft im iOS Developer Programm und eine Anmeldung für den Verkauf von Apps im Android Market muss dennoch rechtzeitig bedacht werden, da man unter Umständen mit langen Wartezeiten bei der Registrierung rechnen muss.
Zum App Store von Apple gibt es kaum Alternativen. Auf dem Android Markt hingegen entwickeln sich auch alternative Stores die als mögliche Vertriebswege betrachtet werden sollten.
Marketing
49% aller Apps werden durch die Suchfunktion der Stores gefunden. Weitere 34% durch Mundpropaganda. (Stand 2010)
Es gilt also besonderes Augenmerk auf die eigene Präsentation im jeweiligen Store zu legen und die Keywords, durch die eine App gefunden werden kann, genau zu überdenken.
Nach diesen statistischen Zahlen verbleiben nun 17% potentielle Käufer, die durch externe Maßnahmen aufmerksam gemacht werden können. Hierzu zählen die klassische Bannerwerbung, Rezensionen auf Blogs, Verbreitung über soziale Netzwerke und eine Landingpage für die App.
Kundenservice
Zwischen Kunde und Produzent, liegt zunächst immer der App Store. Dennoch sollte die Stimme des Kunden nicht ungehört bleiben. Die einfachste Möglichkeit ist es, die Kundenbewertungen im Store im Auge zu behalten. Zudem sollte dem Kunden immer die Möglichkeit geboten werden eine Supportseite zu Besuchen, die Kontaktmöglichkeit, FAQ und im Idealfall ein Ticketsystem zur Verfügung stellt.
Lokalisierung
Lokalisierung meint nicht nur die Übersetzung der App sondern die generelle regionale Anpassung. Dazu gehören auch angepasste Formate des Datums, Zahlensysteme und Berücksichtigung kultureller „No Gos“. Wenn die App international Vermarktet werden soll, empfiehlt es sich Lokalisierungsexperten hinzu zu ziehen.












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